Für Ostermann liegen die Vorteile der landesweiten Lernstandstests auf der Hand: "Diese zentralen Leistungsvergleiche erfüllen eine wichtige Funktion sowohl für Lehrer als auch für Eltern. Sie geben nämlich Auskunft über die Kenntnisse und Fähigkeiten der Schüler einer Lerngruppe und zeigen auf, inwieweit die fachlichen Bildungsanforderungen erfüllt werden. Dies dient der Qualitätssicherung und der Schaffung von Transparenz. Lehrer bekommen Informationen, in welchen Bereichen ihre Schüler besonderen Förderbedarf haben und Eltern können die konkreten Schulleistungen bei ihrer Schulwahlentscheidung berücksichtigen. Auch für die Schulen, die dieses Mal leer ausgingen, ist es ein Anreiz, bei den nächsten Lernstandstests gute Ergebnisse zu erzielen."
Die Lernstandserhebungen werden seit dem Schuljahr 2008/2009 bundesweit in den Fächern Deutsch, Mathematik und Englisch durchgeführt. Um eine Vergleichbarkeit der Ergebnisse zu gewährleisten, wurden die getesteten Schulen sogenannten Standorttypen zugeordnet. Für die Zuordnung sind die unterschiedlichen Rahmenbedingungen, beispielsweise das Schulumfeld oder die Klassenzusammensetzung, ausschlaggebend.
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